Zgf a.D. Alois Ebner war zweimal im Einsatz auf den Golan Höhen. Das erste Mal von November 1979 - April 1981 als Kraftfahrer der Stabskompanie und das zweite Mal wieder als Kraftfahrer bei der San-Staffel im Camp Faouar.

Bis zu seiner Pensionierung war er als Fernfahrer in den hintersten Regionen Europas bis nach Asien unterwegs. Heute lebt er Wien und  kommt als waschechter Oberösterreicher regelmäßig zu den Stammtischen nach Oberösterreich. Hier seine Erinnerungen.  

Beförderung zum Gefreiten im Jahr 1977. Interessant der Dienstgrad "Kanonier"

Eine der ersten Aufgaben führte Zgf Ebner nach Ismāilia in Ägypten. Es wurden Fahrzeuge der Mission UNEF 2 abgeholt. 

Impressionen aus Ismāilia. Wie für die meisten, so war es auch für Zgf Ebner, der erste Kontakt mit einer so fremden Kultur. Man kommt aus dem Staunen kaum heraus.  

Fahrzeugbergung und Überführung von Ägypten nach Israel

UNEF 2 war lange vorbei und UNDOF war seit fast 6 Jahren im Einsatz und trotzdem waren noch unzählige Fahrzeuge in Ismāilia, Ägypten zurückgeblieben. UNDOF wurde beauftragt diese Fahrzeuge sicherzustellen und zum CANLOG im Camp Ziouani zu transportieren. Eine willkommen Aufgabe für einige Kraftfahrer. Untern ihnen auch Zgf. Ebner.  

Die Fahrzeuge wurden zu einer Sammelstelle am Ufer des Suezkanals gefahren und dort mit Fähren über den Kanal transportiert bevor die lange Fahrt auf Achse nach Israel begann. 

Fahrt durch die Wüste Ägyptens

Überall die Spuren des Krieges

Endlich auf befestigten Straßen

Am Bestimmungsort angekommen. Camp Ziouane. Die meisten der überführten Fahrzeuge wurden verschrottet

Der Reisebus wurde bei der Überstellung beschädigt und sofort wieder einsatzbereit gemacht.

Wieder wie neu.

Nach der Überstellungsfahrt aus Ägypten begann für Zgf Ebner die Routine als Kraftfahrer der Stabskompanie. Stationiert im Camp Faouar, war er natürlich auch in der Zone unterwegs.

Für viele Zuhause nicht vorstellbar. Aber auch im Camp gab es strenge Winter.

Bevor es in die Zone ging war das Anlegen von Ketten Pflicht. 

Dienstaufsicht unter erschwerten Bedingungen durch Bundesminister Rösch auf Pos. 10 

Selbst der so bewährte Pinzgauer konnte schon einmal ausrutschen.

Die Auswirkungen des Winters waren am Mount Hermon noch einmal eine andere Nummer.

Unter diesen Schneemassen versteckt sich Hermon Süd

Auch der strengste Winter ist irgendwann vorbei. 

Unterwegs in der Zone

Im April 1981 kehrte Zgf Alois Ebner zurück auf die Golan Höhen

Er war wieder als Kraftfahrer eingeteilt. Diesmal für die San-Staffel

Die San -Staffel war zwar hauptsächlich für die Versorgung des Personal des AUSBATT zuständig, aber es wurde auch bald Anlaufstelle für die heimische Bevölkerung. Die Ärzte und Sanitäter wurden konfrontiert mit den kleinen und auch großen Problemen der Bevölkerung. Nicht selten waren auch größere Eingriffe notwendig. 

Was sich auch nicht geändert hat seit seinem letzten Einsatz waren die strengen Winter

Unter dieser kunstvollen Schneeskulptur ist ein Stützpunkt versteckt.

Der Anblick, wenn man die Türe öffnete. 

Quneitra - die zerstörte Stadt

Leben im Camp, Kameraden und hoher Besuch

Der neue und der alte Bataillonskommandant. Links ObstLt Winkler und rechts ObstLt Giegler und in der Mitte der Adjudnat Hauptmann Skamen

Rechts im Bild der DCO stv. Bataillonskommandant Major Alfred Klingelhuber

Bundespräsident Dr Kurt Waldheim und Außenminister Dr Alois Mock zu Besuch beim AUSBATT