Ich bin jetzt 67, Pensionist, fahre gerne mit meiner Harley ,gehe gerne angeln, bin verheiratet habe ,2 erwachsene Kinder, und bin vor allem gesund.
1981 meldete ich mich für den Einsatz auf den Golanhöhen. Bald darauf bekam ich dann die Einberufung (Anfang 82) für 6 Monate als ausgebildeter San Gehilfe wurde ich der San- Staffel im Camp Faouar zugeteilt.
5 Jahre später folgte der 2. Einsatz wieder als Sani im Camp. Da war es dann um vieles leichter für mich da ich wusste wie es hier ist.
Wieder viele nette Kameraden kennengelernt, der Job war der gleiche geblieben. Ambulanzdienst, Nachtdienst auf der Krankenstation da etliche Kameraden den Yallah (Durchfall) hatten, was nicht sehr angenehm war u.a. Wehwechen halt.
Dazu kam noch das wir viele Menschen- Zivilbevölkerung aus der Umgebung - Nachbarorten medizinisch mitversorgen mussten.Darunter waren auch sehr viele Kinder was sehr ergreifend war.
Im Großen u. ganzen waren die 2 Einsätze eine grosse Bereicherung für mich worauf ich heute nach 40 Jahren gerne zurückdenke und meine Fotoalben durchblättere.
Meine Einsätze
1.Einsatz: 8.2.1982-17.9.1982
Gfr.SanStaffel Camp.
(Datum inkl. Vorbereitung in Wien Theresienkaserne)
2.Einsatz:
19.02.1987-22.9.87
Gfr.dann Beförderung zum Kpl.
SanStaffel Camp.
(Datum inkl. Vorbereitung Wien Stammersdorf)
Hilfskonvoi für den Libanon 1982
Eines der aufregendsten Kapitel meines 1. Einsatzes war mit Sicherheit der Hilfskonvoi für den Libanon.
Ein Land in einem aktuellen Krieg. Beirut eine zerstörte Stadt.
"Da sie einen freiwilligen Sani suchten hab ich mich halt gemeldet. Bissl eine Unterweisung was im Ernstfall zu tun ist usw. das wars. Wird schon nicht so schlimm werden. Als wir dann an und über die Grenze zum Libanon kamen sah die Sache ein bissl anders aus. Überall Militär . Beim abladen der Hilfsgüter hats wohl ein wenig gekracht in der Umgebung. Aber wir sind alle wieder heil zurückgekehrt."
Einsatz 1987: Begleitet mich auf eine Rundreise in die AOL
Zur Abwechslung konnten wir mit dem Hauptmannarzt zu einen Positionencheck mitfahren.(Küchen Wassercheck usw.)
Proben wurden dann von mir zu den Polnischen Kollegen gebracht wo sie untersucht wurden damit unsere Kameraden draussen nicht krank wurden.